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RZ und Midjourney

Wer mich kennt, weiß, dass ich seit rund 40 Jahren versuche, meine Welt, die Geschöpfe und Charaktere auch visuell darzustellen, sowohl in 2D als auch 3D. Ich kann nicht mehr zählen, wieviele Bilder ich gezeichnet und wieviele Programme ich ausprobiert habe. Natürlich könnte ich auch auf die Verfilmung warten, aber da die wohl noch nicht so richtig akut ansteht, muss ich mir anders helfen.

Enter Midjourney, aka Text to Image, aka KI-generierte Bilder.

Es ist unfassbar, was man damit alles machen kann. Vom Logo über Charakterportraits über Orte zu kiddûn und seltsamen Tieren kann dieses Programm ALLES in Bildern darstellen – mit zwei Einschränkungen. 1. Man muss die richtigen Worte finden, um das gewünschte Ergebnis zu bekommen, und dann viel Geduld aufbringen und immer wieder modifizieren, bis endlich das erscheint, was man haben will. 2. Die KI hat riesige Probleme bei der Darstellung von Händen und Augen, und was auf den ersten Blick ganz gut aussieht, zerfließt beim Reinzoomen zu einem abscheulichen formlosen Brei. Ich hab den Bogen noch nicht raus, wie man tatsächlich perfekte Ergebnisse bekommt.

Aber ein Argon-Poster hab ich schon. ^^

Also fülle ich jetzt mal meine Galerien ein bisschen auf. Links folgen.

Ein Sarb.
Ein Bergtroll.
Die ryondrische Küste an einem richtig miesen Tag.
Und eine Blume aus Kristall.

Alles wird teurer.

Ja, Mist. Lulu, das ist der Verein, bei dem ich meine Bücher drucken lasse, hat die Preise um etwa zwei Euro erhöht. Um jetzt überhaupt noch was an den Büchern zu verdienen, muss ich nachziehen. Zur Info: Ich bekomme von jedem verkauftem Buch ungefähr 2-3 Euro. Also erhöhen sich meine Buchpreise jetzt wie folgt:

Einhornzauber / Nebelbrücke 1-8: 12,-

Einhornzauber / Nebelbrücke 9: 13,-

Rabenzeit 1: 24,-

Tut mir leid. 🙁

Impfung und SSP

Allgemeines Update: Ich wurde vorgestern geimpft und lebe noch. Das ist doch schön. 🙂

Zweites Update: Gestern hatte ich ein sehr nettes Interview mit Olaf, Sebbo und Tom vom Spezialgelagerten Sonderpodcast. Sie werden mein konfuses Gelaber jetzt auf einigermaßen verständliches Gefasel zusammenschneiden (viel Glück dabei!!), und dann erscheint es irgendwann bei YouTube. André, falls du das hier liest: Sie lassen dich herzlich grüßen. 🙂

Etis?

„Die Hauptfiguren wechseln ständig, zuerst einige Bewohner der Insel, dann Musiker, dann einer der Bewohner der Insel der Musiker werden will, der König und so weiter.“

„- Etis, der Iunier, welcher Musiker werden will, nimmt prominent einen Teil der Geschichte ein. In der zweiten Hälfte des Buches taucht er mit keiner Zeile mehr auf. Möglicherweise wird er nochmal in den folgenden Teilen eine Rolle spielen. Oder – seine Geschichte ist erzählt. Man weiß es nicht.
Im Übrigen: Am Ende werden ja alle Personen, welche im Buch auftauchen aufgezählt. Alle? Naja – die Iunier werden wohl auf hier „missachtet“. Hauptfiguren wie Iveirdne oder Etis tauchen gar nicht auf.“

„Besonders Iveirdne und Etis sind mir ans Herz gewachsen und ich bin gespannt, wie ihre Geschichte weitergeht.“

„Gib Etis mehr Charakter, mach ihn aufsässiger, rebellischer …“

Na, fällt was auf?

Genau, Etis.

Der sechzehnjährige Iunier, der Musiker werden will, und aus dessen Sicht ein paar Szenen geschrieben sind, weil ich eine iunische Sichtweise brauchte und Iveirdne gerade nicht in der Nähe war.
Etis ist ein sechzehnjähriger Junge, der seine Heimat verlässt.

Das ist alles.

DAS reicht, um ihn zu einer „Hauptfigur“ zu machen?

Etis?

Obwohl die Geschichte im ersten Band fast ausschließlich aus der Sicht von Qedi, Iveirdne und Argon erzählt wird, ist ETIS eine Hauptfigur?

Fast alle Kommentare da oben stammen von männlichen Lesern. Kann es sein, dass da eine gewisse Erwartung herrscht und ein sechzehnjähriger Junge quasi automatisch die Hauptfigur sein MUSS, weil es halt fast überall so ist?

Einer hat es verstanden:

„Die Hauptfiguren sind ähnlich vielschichtig, keiner von ihnen ist der auserwählte Bauernjunge, der eigentlich ein Prinz ist.“

Danke dafür.

Wederland

… ist eine Geschichte, die jahrelang im Hintergrund vor sich hingeschmurgelt und sich nach dem Ende der Glitziserie unerwartet in den Vordergrund gedrängelt hat, obwohl ich erstens an RZ 2 weiterschreiben will und zweitens noch einen Haufen anderer Dinge zu erledigen habe. Also werde ich sie hier zumindest schonmal vorstellen.

Worum geht es? Ursula, 13, muss für ein paar Wochen zu ihrer Oma nach Herzstein, während ihre Mutter einen Umzug weg vom Exfreund organisiert. In Herzstein freundet sie sich mit einem Jungen namens Anders an. Gemeinsam finden sie heraus, dass in diesem vergessenen Kaff in der Mitte von Nirgendwo vor einigen Jahren seltsame Dinge geschehen sind … und dass sie beide nicht die unbeteiligten Zuschauer sind, für die sie sich zuerst gehalten haben.

In dieser Geschichte gibt es keine Einhörner, aber da ich eine Fantasynase bin, könnt ihr davon ausgehen, dass es magisch wird. 🙂

Den ursprünglichen Titel „Das zwölfte Geheimnis“ habe ich mittlerweile verworfen bzw. hebe ich mir als möglichen Untertitel oder für eine andere Geschichte auf.