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(neueste Berichte oben)


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Ich habe einen Bericht eines unbekannten Besatzungsmitglieds von Inatan Roq Engende ausgegraben, in dem er die Entdeckung einer versunkenen Stadt beschreibt. Leider fehlen sämtliche Orts- und Zeitangaben, aber dafür gibt es einen winzigen Fetzen Schrift! Gleich morgen, wenn ich eigentlich neues Pergament kaufen soll, werde ich nachsehen, ob ich in dieser alten Kiste nicht noch mehr Hinweise auf diese Stadt finde. Ich ordne sie vorläufig mal Sarath zu. Wie, warum? Warum nicht?


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Ich habe Roqs Bericht über Gorodhûn gefunden! Und außerdem fange ich jetzt an, die Berge von Schriften über Irianar zu sortieren. Als erstes überarbeite ich mal die Karte, damit auch jeder weiß, wo Neth Iriasuna liegt. Das ist schließlich wichtig.


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Heute habe ich angefangen, die Zeitrechnung der Völker zu dokumentieren. Das ist ein bisschen schwierig, wenn man sich hier in Neth Iriasuna auf nichts anderes einigen kann als auf vier (oder fünf) Zeitalter und die Völker von Alteande zum Teil völlig andere Maßstäbe anlegen.


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Ich habe eine kurze Übersicht über die Völker von Araun erstellt. Selbstverständlich ist sie nicht vollständig - wenn das mein Ziel wäre, säße ich in zehn Jahren noch dran.

Wichtiger ist allerdings, dass wir die erste lebende Verbindung zu Sarath haben! Die grünhäutigen Angreifer, die seit einiger Zeit den Norden unsicher machen und sich in den Ruinen der Alten Kaiserstädte festgesetzt haben, äußerten mehrfach das Wort Tuliat - den Namen eines Landes, das auf der uralten Karte verzeichnet ist, die ich letztens entdeckt habe. Das konnte einer unserer Beobachter herausfinden, der von ihnen gefangen wurde. Zum Glück konnte er fliehen und uns dieses unschätzbar wertvolle Wissen überbringen, bevor er an seinen Verletzungen starb. Wie die Tuliat den Untergang überlebten, wie sie nach Irianar herüberkamen und was sie hier wollen, ist aber noch nicht geklärt, und bisher hat noch keiner unserer Beobachter den Wunsch geäußert, sich ebenfalls von den Tuliat fangen und foltern zu lassen, nur um mehr herausbekommen zu können. Velleicht können wir einen Menschen dazu überreden - irgendeinen Abenteurer, der für ein paar lumpige Goldstücke alles tun würde.


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Heute habe ich angefangen, die umfangreichen Schriften über die Geister von Araun zu sortieren. Kaum zu glauben, was für ein Chaos in den alten Truhen herrscht. Zum Glück macht es mir Spaß, tagelang in Bergen alter, gammeliger Pergamente zu wühlen.

Ach ja: neue Veröffentlichungen sind auf der Einleitungsseite mit einem * gekennzeichnet.


 

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Mit großer Freude verkünde ich, Meister Yilath, Hüter der Schriften von Neth Iriasuna, daß die Schatzkammer des Wissens ein uraltes Juwel freigegeben hat. Jahrelange Recherche in den Tiefen unserer Bücherkammern hat eine Karte von Sarath ans Tageslicht gefördert, auf der nicht nur der frühere Verlauf der Küstenlinien, sondern auch die Namen der Länder und einiger Städte sowie der Verlauf der Magiezonen zu erkennen sind. Die Karte wurde unter meiner persönlichen Überwachung sorgfältig restauriert und zum besseren Vergleich mit einer Zeichnung aus aktuellerer Zeit versehen.

Möge dieser Schatz des Wissens nur der erste von vielen sein und späteren Generationen zur Forschung und zum Gedenken dienen.

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Übersetzt heißt dieser Text:

Athol Dan Angeri , chronisch überlastete und unterbezahlte direkte Untergebene des Hüters der Schriften, wurde in die finstersten, feuchtesten und muffigsten Höhlen der Bibliothek geschickt, um dort Moosrattenfallen aufzustellen. Bei der Flucht vor einem besonders großen, besonders ekligen Exemplar stolperte sie über eine Truhe, die schon halb verschimmelt und ganz unter Spinnweben versteckt war. Entgegen der Anweisungen ihres Meisters ("Lass den stinkenden Krempel, wo er ist, und kümmere dich um deine eigentlichen Arbeiten!") nahm sie ein paar der Schriftrollen mit und ruinierte sich damit dauerhaft den Geruchssinn, da sie seither nur noch Schimmel und Moder riechen kann. Sie restaurierte die Karte, zeigte sie ihrem Meister, holte sich einen Anschiss wegen unprofessioneller Arbeit und wurde sofort wieder runter ins Rattenloch geschickt, um auch den restlichen "Krempel" nach oben zu holen. An der weiteren Restauration oder gar der stolzen Präsentation der Schätze wird sie nicht beteiligt, das machen jetzt die Meister. Athol hingegen widmet sich wieder der Kunst des Hallenausfegens und wird vermutlich nie wieder eine unrestaurierte Originalkarte zu Gesicht bekommen - es sei denn, sie findet welche bei der Reinigung des Burggrabens im Schlamm.

Manchmal hasse ich meinen Job.