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kiria.jpg (7447 Byte)bt_anturier.jpg (9543 Byte)Jeraldar

Einer der beiden Volksstämme, die nach dem Untergang des Südkontinents Taishon über das Südmeer nach Kardath kamen und es unterwarfen. Sie leben zusammen mit den Ryondari im ganzen Land, einige Fürstentümer, wie Lethys-Nord, Anturien, Cai De, Pahadd und Madheriant, stehen unter anturischer Herrschaft und sind daher auch stärker anturisch besiedelt. 

Anturier sind hochgewachsen und schlank. Sehnige, schmale Hände mit langen Fingern, lange Beine. Gesichter länglich oval oder kantig mit starken Wangenknochen; festes Kinn. Haarfarbe weißblond bis goldblond, zum Teil (hauptsächlich in Madheriant) ein leuchtendes Rot bis Kupferrot. Die Hautfarbe ist bei Blonden ein cremiges Milchbraun, bei Rothaarigen sehr blaß. Augen: meist grün. Sie kleiden sich meist in kostbare, leuchtend eingefärbte oder stark gemusterte Kleidung mit Pelzbesätzen und allerlei Schmuck und lieben das höfische Zeremoniell.

Anturier sind leidenschaftlich und stolz, zum Teil arrogant, grausam oder gefühlskalt. Sie sind stets offen und direkt und eignen sich nicht für Vermittlerrollen, da sie immer Partei ergreifen, nie abseits stehen und im Kampf immer die ersten sind. Sie sehen sich als die geborenen Herrscher, konnten sich aber trotzdem nicht gegen die zahlenmäßig weit überlegenen Ryondari  behaupten. Immerhin wählten die meisten Könige und Königinnen von Ryondar ihre Ehegatt/innen aus anturischen Adelsfamilien.

Der wichtigste Grundsatz im Leben eines Anturiers ist das tuenye, ein strenger Ehrenkodex, in dem der einzelne einen genau festgelegten Platz in der Hierarchie seiner Familie, des Clans und des Adelsranges einnimmt. Mit den Neun Toren können sie wenig anfangen, respektieren sie jedoch.

Die anturischen Häuser in den Fürstentümern

cheroni02.jpg (8474 Byte)bt_cheroni.jpg (8232 Byte)

Bewohner des Sumpflandes von Caint. Sie sind gedrungen und flink, tragen keine Kleidung und schmieren sich eine Paste aus Fischöl und gemahlenem Schilf in die Haare, die sie dann zu Stacheln formen. Sie ernähren sich von Fisch und gelegentlich von Menschen, die sich in die Sümpfe verirren. Cheroni leben in größeren Gruppen auf treibenden Flößen im Sumpf, wo sie leben und ihre Kinder großziehen. Ob sie eine soziale Struktur haben, ist nicht bekannt, häufig wird auch bestritten, daß sie überhaupt intelligent sind, doch benutzen sie Speere für den Fischfang und bauen sehr geschickt kleine Boote, in denen sie verblüffend schnell durch das Wasser paddeln.

Die Cheroni verhinderten lange Zeit eine Erforschung des riesigen Sumpflandes, da sie alle Reisenden angriffen und töteten. Erst nachdem sie in einem großangelegten Feldzug im Winter 337 ndL und in späteren Kopfjagden fast ausgerottet waren, zogen sie sich zurück und kamen den Menschen nicht mehr nahe.

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(Hügelvolk) Naturgeister, Kobolde und eine große Vielfalt an Wesen, die weder der Tier- noch der Menschenwelt zugerechnet werden können und fast alle über zauberische Kräfte verfügen. Sie bevölkerten die Wälder, Flüsse und Täler von Kardath und lebten mit den kardian und khelari in Frieden. Das änderte sich schlagartig mit der Landung der Anturier und Ryondari, die jegliche Form der Magie fürchteten und verabscheuten. Um sich sicher zu fühlen, töteten und vertrieben sie die kiddûn, wo immer sie sie fanden. König Elgerion machte der erbarmungslosen Jagd schließlich im Jahr 959 ein Ende, indem er die kiddûn unter die Erde verbannte.

Kiddûn

varia02.jpg (8045 Byte)bt_iunier.jpg (17067 Byte)ralol02.jpg (9556 Byte)

(Kardian) Die ursprünglichen menschlichen Bewohner von Ryondar (Kardath). Gedrungen, kräftig, mit fahlblonden, struppigen Haaren und sehr hellen graugrünen Augen. Gesellschaft und Religion beruhen auf dem Gleichgewicht des -khy-, dessen fünf Seiten jeweils eine feste mythologische Bedeutung besaßen. 

Das Gleichgewicht des -khy- zerbrach 657 n.A. beim Untergang der Stadt Karyaldeh auf der Heiligen Insel Kardoi. Nach dem Glauben der Kardian ermöglichte nur dieser Bruch des -khy- die spätere Unterwerfung und weitgehende Ausrottung des kardischen Volkes durch die Ryondari und Anturier. Um ca. 960 ndL war Kardath bis auf Kardoi unterworfen. König Elgerion (920-975) ließ die Insel in Ruhe, doch nach seinem Tod änderten die Ryondari den Namen in Iunis („Insel der Fremden"), und 1068 griff Königin Maratha (1046-1071) die Insel an und unterwarf sie. 

Um 1500 ndL lebten in Ryondar nur noch vereinzelte kardische Volksgruppen: die Jäger und Nomaden (Erahal) der nördlichen Grenzgebiete zwischen Anturien und Tadar, die Waldmenschen (Pardolal) in den Wäldern von Cardan-Adela und die Kardol von Iunis, die sich in ihrer Lebensweise weitgehend den Eroberern angepaßt hatten. Nur noch wenige Menschen lebten in den traditionellen Wohnhausgruppen (Khyals). Sie galten als rückständig und aufrührerisch, wurden aber als letzte Bewahrer kardischen Wissens und Brauchtums in der Bevölkerung noch immer geachtet.

arrad02.jpg (8040 Byte)bt_ryondari.jpg (11132 Byte)Markula

Einer der beiden Volksstämme, die nach dem Untergang des Südkontinents in Kardath landeten und es unterwarfen. Sie leben hauptsächlich in den ryondrisch beherrschten Fürstentümern Selyra, Arithia, Caint, Cardan-Adela, Tair Fi, Enara und Dylyn, sind jedoch auch in den anturischen Fürstentümern zu finden.

Sie sind mittelgroß und schlank bis kräftig. Die Hautfarbe ist blaß bis erdbraun. Mittelblonde bis dunkelbraune Haare, Augen grün, grau oder braun. Sie kleiden sich gern in erdhafte Töne und haben für Prunk nicht sonderlich viel übrig. Vom Charakter her sind sie wandelbarer und anpassungsfähiger als Anturier. Sie sind äußerst wendig, handwerklich geschickt, behende im Kampf und geben im allgemeinen sehr gute Bogenschützen ab. Sie sind listig, rasch, neugierig, immer auf Neues aus, abenteuerlustig und musikalisch und können meist sehr gut zwischen streitenden Parteien vermitteln.

Ryondari glauben an die Macht der Neun Tore und erinnern sich auch noch an die Schlafenden Götter. Das tuenye hat für ihr Leben überhaupt keine Bedeutung, da die ryondrische Familie der Kastenregelung der Tore untergeordnet ist.

teleni02.jpg (8854 Byte)bt_teleni.jpg (8282 Byte)

Nichtmenschliche Frauen im Dienst des Königs von Ryondar. Woher sie kommen, ist unbekannt. Sie schlossen sich Elgerion an, nachdem er die Drachen aus der Gedankensklaverei befreit hatte. Mit ihrer Hilfe sicherte er sich die Herrschaft über das Land.

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(Khelari, Steinvolk) Die Zwerge lebten in riesigen ausgedehnten Königreichen unter den Bergen von Kardath.Sie hatten weder zu kardian noch zu kiddûn viel Kontakt, waren ihnen jedoch auch nicht feindlich gesonnen. Gelegentlich gab es Handel zwischen ihnen, vermutlich vermieden es die drei Völker jedoch, sich zu vermischen.

Nach der Landung der Anturier und Ryondari wurden auch die Zwerge immer weiter in die Randgebiete des Landes zurückgedrängt. Im Jahr 569 drang der anturische Fürst Vannorian mit einem 3000 Mann starken Heer in die Alten Berge in Anturien ein. Er und sein Heer tauchten nie wieder auf, doch gleichzeitig verschwanden die khelari aus Ryondar.