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Birjak - Drache - Einhorn - Grasschweinchen - Kjer - Kragenschnecke - Mooswurm - Rabe - Riesenspinne - Rotflosse - Sarb - Schopfreiher - Schwarzer Haarwurm - Stachelspinne - Sumpfgreifer - Tavenyi - Yaliol

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(Anturien) Der Birjak ist ein großes, sechsbeiniges Huftier, das von den Nomaden des nördlichen Grenzlandes zum Reiten und als Nutztier verwendet wird. Vom Boden bis zum Rücken mißt er rund sechs Fuß, bis zum Buckel acht Fuß, und die Hörner reichen bis zu 12 Fuß hoch.
Birjaks sind träge und gutmütig und lassen auch Kinder auf sich reiten. Sie werden sehr zahm, und ein Birjak kann sogar ein zuverlässiger und treuer Freund seines Reiters oder seiner Familie werden. Nur in der Paarungszeit (Mutas) sollte man den schwerfälligen Kolossen nicht zu nahe kommen.
Sie leben in kleinen Herden zu etwa zehn Tieren, die von einem älteren Weibchen geführt werden. Die Jungtiere werden nach einer Tragzeit von elf Monaten geboren und noch fast zwei Jahre lang gesäugt.

Man lenkt Birjaks an zwei langen, meist bunt verzierten Bändern, die an Ringen in den Ohren befestigt werden. Die Tiere reagieren schon auf den leisesten Zug äußerst sensibel. Man sollte der Versuchung widerstehen, probeweise heftig an den Zügeln zu reißen - es kann leicht passieren, daß man abgeworfen wird und seine Frechheit mit dem Leben bezahlt.

Eine Nomadenstämme flechten aus dem Rückenfell sattelähnliche Nester mit Löchern für die Beine. Darin sitzt man völlig sicher und sehr bequem.

Aus der Milch wird ein sehr harter, salziger Käse hergestellt, der neben Antilopenfleisch das Hauptnahrungsmittel der Nomaden ist. Alte oder kranke Birjaks werden unter Einhaltung strengster Rituale und Gebete getötet. Birjakfleisch ist zäh, tranig und sehr nahrhaft. Die langen gebogenen Hörner werden geschärft und als Waffen verwendet. Aus dem dichten schwarzen Fell werden Stoffe gewoben. Die dicke Haut wird zu Schuhen und Zelten verarbeitet, und Schuhe oder Handschuhe aus Birjakleder bieten den einzigen bekannten Schutz gegenüber den tödlich giftigen Stachelspinnen der Nordberge. 

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(Anturien, Lethys-Nord) Drachen sind große Echsen mit kräftigen Hinterbeinen und schwächeren Vorderbeinen. Aufgerichtet sind sie etwa doppelt so hoch wie ein Pferd. Zum Gehen benutzen sie hauptsächlich die Hinterbeine und stützen sich mit den Vorderbeinen nur gelegentlich ab. Die Weibchen haben Flügel, die Männchen nicht. Nur die Weibchen sind nach anfänglicher Wildheit beim Schlüpfen zähmbar; die Drachenpriesterinnen sprechen von einer Verbundenheit. Die Männchen bleiben wild und scheu.

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(Madheriant) Ein Huftier. Aus der Stirn ragt ein langes spitzes Horn, das vermutlich für Revierkämpfe und als Waffe eingesetzt wird.

Bisher sind zwei Arten bekannt.

1. Das Braune Einhorn, ein kleines, zierliches Tier von der Größe eines Hirsches. Diese Einhörner sind graubraun bis schwarz, sehr selten auch hellbraun. Mähne und Schweif sind weiß oder schwarz, nie braun. Im Glauben der Bewohner von Madheriant bringt das Erscheinen eines Braunen Einhorns Unglück, weil es mit dem magischen Baumvolk in Verbindung stehen soll. Die Jagd auf Braune Einhörner ist ein beliebter Sport der Fürsten von Madheriant.

2. Das Weiße Einhorn, das wie ein großes, sehr kräftiges Pferd aussieht. Aus dem Horn eines Weißen Einhorns wurde das Zepter der Fürsten von Madheriant geschnitzt.

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Grasschweinchen

Das Grasschweinchen ist etwa so groß wie ein Igel. Seine Haut ist braun und etwas runzlig, und statt der Stacheln auf dem Ruecken besitzt es dort ein dichtes Büschel langer Grashalme. Mit dem Körper ist es meistens (außer es ist auf der Flucht) unter der Erde, ernährt sich von Regenwürmern und bewegt sich fort, indem es sich durch den Boden wühlt. Nur der Graskamm liegt oberirdisch, sieht allerdings wie ein ganz gewöhnliches Grasbüschel aus, so dass es perfekt getarnt ist (außer natürlich, wenn ein potenzieller Feind zufällig ein wanderndes Grasbüschel entdeckt). Es schmeckt übrigens sehr gut und ist bei den Nomaden, die es mit noch mehr Gras umwickeln und in heißer Asche garen, eine beliebte Delikatesse.

Dieses Tier stammt aus dem Thread "Fundbüro für weltenbastlerische Geistesblitze" im Weltenbastlerforum. Entdeckt hat es Titania, und ich durfte es adoptieren. Vielen Dank!

 

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Eine im Sumpfland von Caint lebende Raubechse von etwa 2 m Körperlänge. Ernährt sich hauptsächlich von Fischen, Fröschen, Molchen und Schlangen, greift aber auch Menschen an.

Kragenschnecke

Kragenschnecke

Die Kragenschnecke ist ein bis zu 30 Fuß langer Meeresbewohner. Sie ernährt sich von Fischen, Algen, Plankton, und möglicherweise auch Meermenschen, die sie in ihren Rüssel einsaugt und mit messerscharfen Zähnen zerlegt. Sie bewegt sich durch rhythmisches Zusammenziehen und "Ausfahren" des Kragens fort. Eigentlich ist sie keine Schnecke. Ihr "Haus" besteht aus einer festen, lederartigen Masse, die mit Messern kaum zu durchtrennen ist. Wird sie angegriffen, zieht sie Kopf und Schwanz wie eine Schildkröte in den Panzer zurück. Allerdings hat sie wegen ihrer Größe und dem festen Panzer kaum Freßfeinde.

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Rabe

Ein großer schwarzer Vogel, der verschiedene mythische Bedeutungen hat.
In Dewer hält man ihn für die Seele eines Verstorbenen, die keine Ruhe findet. In Tadar ist er ein Todesbote.
In Ryondar ist er ein Bote der Anderswelt und überbringt Nachrichten der Götter. Die Raben im verfallenen Westturm von Thorandon stehen unter dem persönlichen Schutz des Königs, und der rotäugige Rabe ist das Wappentier der Königsfamilie.

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(Madheriant, Arithia) Eine Spinnenart. Die Beine erreichen eine Länge von 3 Fuß und sind dabei gerade fingerdick. Der Körper ist kaum handgroß. Diese Spinnenart webt äußerst haltbare Netze und ernährt sich von größeren Insekten und kleinen Vogelarten, vor Menschen flüchtet sie sofort.

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Ein großer, schmackhafter Meeresfisch von ca. 6 Fuß Länge. Lebt in großen Schwärmen. Sehr aggressiv, greift auch Menschen an. Farbe fleckig silbrig bis dunkelgrau, rote Brustflossen.

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Ein Klick aufs Bild zeigt den Fisch etwas größer.

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(Schattenkatze) (Anturien, Lethys-Nord) Eine graue, weißgefleckte Raubkatze. Sehr unberechenbar. Ein Sarb kann auf einem Felsvorsprung liegen und den einsamen Reiter einfach nur lässig beobachten - oder er kann ihn aus völliger Ruhe heraus plötzlich anfallen. Bei den Bergbewohnern gilt die Jagd auf Sarbyon als Mutprobe. Während der Krönungszeremonie trägt der König von Ryondar einen Umhang aus schwerem Samt, der mit Sarbpelz gesäumt ist. 

Schwarzer Haarwurm

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Der Schwarze Haarwurm ist ein in ganz Alteande und Irianar verbreiteter Wühler. Er wird zwischen zwanzig und vierzig Zentimeter lang, bewegt sich schlängelnd fort und verspeist Maden, Käfer, Insekten und Larven, die er vom Boden aufsammelt. Auch Vogeleier und junge Mäuse oder kleinere Wühler stehen auf seinem Speisezettel. In Gefangenschaft lässt er sich mit gekochten Eiern, Getreide und rohem Fleisch gut ernähren.

In manchen Ländern wird er gegessen, in anderen als Nutztier gezüchtet und wieder anderswo als beliebtes Spieltier für Kinder gehandelt. Er ist robust, wird sehr zahm, lässt sich gerne über das borstige Fell streicheln und kann überall mit hingenommen werden. Kommandos befolgt er allerdings nicht, und ob er sonderlich intelligent ist, darf bezweifelt werden.

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(Lethys-Nord) Eine kaum daumennagelgroße Spinnenart in den Mondbergen. Ein Stich wirkt innerhalb von zwei Stunden unweigerlich tödlich, es gibt keine Rettung. Mit Handschuhen aus Birjakleder kann man allerdings unbesorgt in ein ganzes Spinnennest hineingreifen - sie sollten aber oben gut zugebunden sein.

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(Caint) Es gibt nur einen einzigen Sumpfgreifer in Ryondar, und er lebt ebenso wie die Schlange in Caint, allerdings nicht im See, sondern im Sumpf. Er besteht aus einer kreisrunden, etwa 200 Meter durchmessenden gallertartigen und durchsichtigen Substanz, die von einer dünnen, ebenfalls durchsichtigen Haut umgeben ist. An der Unterseite in der Mitte befindet sich das Verdauungsorgan, das etwa zehn Fuß im Durchmesser groß ist.

Der Sumpfgreifer ernährt sich von Fischen, Fröschen und gelegentlich Menschen, die das Pech haben, direkt über ihm ins Wasser zu fallen. Die Cheroni opfern ihm ihre Toten; ihr Name für diese Monsterqualle ist Aseighe (gesprochen ase(i)che).

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(Cardan-Adela, Pahadd, Selyra) Der Mitternachtsvogel. Er ist klein und unscheinbar und singt mitten in der Nacht, wenn alle anderen schlafen.

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Eine Vogelart in Cardan-Adela, Dylyn und Cai De. Seine Schwanzfedern sind leuchtend blau und als Schmuck sehr beliebt.

Weitere Tiere:

Anyei, Molenn, Skyrre, Tüpfelratte, Schopfreiher, Antilope

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Der Weiße Baum

Eine Baumart vom Südkontinent, die dort als heilig verehrt wurde. Ein Schößling wurde auf den Schiffen mitgebracht und bei der Gründung der Stadt Arithia (Cai Harai-Thia = Stadt des weißen Baumes) eingepflanzt. Der Baum spielte eine wichtige Rolle in den den Sonnwendfeiern der Tore. Er wurde alle zweihundert Jahre gefällt, und ein neuer Schößling wurde eingeplanzt. Das Holz des gefällten Baumes wurde den Göttern geweiht und für den Bau von Schreinen benutzt sowie zusammen mit Polanholz für Scheierhaufen toter Könige und Königinnen verwendet. Der Diebstahl von Weißholz wird mit dem Tod bestraft.

Weißholz:

Treibholz, das sehr selten an die Strände von Iunis oder Südryondar geschwemmt wird. Da es in Ryondar keine Weißen Bäume gibt, ist dieses Holz ein Hinweis darauf, daß es im Südmeer doch noch Land geben muß; möglicherweise ist Taishon, der Heimatkontinent der Anturier und Ryondari doch nicht völlig zerstört worden. Die Iunier verwenden Weißholz ziemlich unbefangen für ihre Boote und zum Schnitzen... so lange, bis sie erwischt werden.

Federholzbaum

Eine Baumart in Madheriant. Das Holz ist sehr stabil und leicht und wird für den Unterbau der Schwimmenden Stadt Caint verwendet. Die Stämme faulen jedoch rasch und müssen ständig ersetzt werden. Dies ist der Grund für diverse Spannungen und Abhängigkeiten zwischen Caint und Madheriant.

Geisterbaum Geisterbaum

(Madheriant) (Kardischer Name: falun´an) Geisterbäume sehen aus wie Bäume: hoch, massig und fest verwurzelt, und sie passen sich sogar den Jahreszeiten an. Doch sie sind reine Trugbilder, man kann geradewegs durch sie hindurchgehen. Davon ist allerdings abzuraten: wer durch einen Geisterbaum hindurchgeht, kommt möglicherweise auf der anderen Seite nicht wieder heraus...

Karrimkraut

Ein strauchiges Gestrüpp mit fingernagelgroßen dunkelgrünen Blättern und kleinen weißrosa Blüten. Aus den Blättern und Blüten wird ein gefährlicher Sud gebraut (siehe Enhanol).

Kavini

Eine Blumenart in Iunis mit langen, dünnen Stengeln und zarten, blaßblauen Blüten.

Polan

Eine Baumart in Madheriant. Das Holz ist sehr hart, dunkelrot und glänzend. Ein sehr wertvolles Holz, das nur mit Genehmigung der Fürstin für das Königshaus in Arithia geschlagen werden darf. Beim Verbrennen entwickelt das Holz einen sehr starken, würzigen Duft.
Für jeden gefällten Baum muß ein neuer gepflanzt werden, der mindestens zehn Jahre lang nicht angerührt werden darf. Auf unerlaubtes Fällen eines Polanbaumes steht die Todesstrafe.

Schlangenbaum

Ein baumstammähnlicher Stumpf mit fünf langen, sehr beweglichen Armen, an denen Enden Saugmünder mit messerscharfen Zähnen sitzen. Dieser Baum wächst vorwiegend in Sunmpfgebieten und ernährt sich von Insekten, Pflanzen, Vögeln und Sumpfgeistern, die in Reichweite seiner Arme geraten.

Schwarzblatt

Eine niedrigwachsende Pflanze mit auffällig großen, sehr dunklen Blättern, die man für Tee aufbrühen kann. Wirkt anregend.

Teshtol

Eine sehr starke Heilpflanze, ebenfalls Bestandteil des Enhanol.

Silberblatt

Silberblatt (valeral = Silber). Wirkt als Tee oder Sirup beruhigend und schlaffördernd. KEIN Bestandteil des Enhanol.

Tonoe

Eine Baumart in Madheriant. Sehr hoch (bis 30 m), glatter grauer Stamm, weit ausladende, hoch ansetzende Äste, graugrüne Blätter.

Winterbeere

Eine Beerenart, die erst nach dem ersten Frost eßbar wird.

 

Lebensmittel und Getränke

Arrano

Eine etwa apfelgroße Frucht mit dicker, glatter Schale und einem großen Stein. Die Frucht ist in acht Segmente unterteilt und schmeckt wie eine Mischung aus Pfirsich und Banane.

Berai

Ein kaffeeähnliches Gebräu, das aus gerösteten, gemahlenen Schwarzbeeren aufgegossen und mit Milch und Süßkrautsaft getrunken wird.

Salztee

Eher eine schlechte Angewohnheit als ein Getränk: die Iunier würzen ihren Tee mit Salz, nicht mit Zucker. Ganz harte Naturen probieren es ab und zu auch mit Pfeffer. Eine Ausnahme ist Iveirdnes Kräutertee mit Honig oder Süßkrautsaft.

 

Die Pflanzen in Iveirdnes Kräutergarten

kerrin     Manneskraft

kavini    Blaublüte

murune    Eibenblut

rasake   Schwarzbeere

kasai   Süßkraut

esaki   Eiskraut

ethar    Hasel

karrim do chenaire    Karrimkraut