Der Gallik, eine Inselgruppe im äußersten
Süden, ist alles, was von Taishon übrigblieb. "Gallik" ist das saianische Wort
für "Ring" und bezieht sich auf die wenigen Inseln, die übrigblieben. Nur
wenige hundert Menschen überlebten die Katastrophe, in der eine jahrtausendealte Kultur
unterging. Ihre Nachkommen verteilten sich auf den Inseln. An-Thalar, die Stadt der
Könige, ist heute nur noch ein Fischerdorf auf den schroffen Felsen der Insel Enaira.
Der Untergang Taishons vollzog sich über
viele Jahre, so daß die Bewohner des Landes sich darauf vorbereiten konnten; trotzdem
wurden nur wenige Vorkehrungen zur Flucht getroffen. Tatsächlich schaffte es nur eine
kleine Flotte anturischer und ryondrischer Schiffe, nach Norden zu entkommen, alle anderen
kamen um. Die Schiffe landeten im Jahr 3229 unserer Neuen Zeitrechnung an der Südküste
des damaligen Kardath in Alteande, das in den folgenden Jahrhunderten in blutigen Kriegen
unterworfen und in Ryondar umbenannt wurde.
Als verhängnisvoll erwies sich, daß die
Menschen von Taishon innerhalb der Mauer gelebt hatten und keine Magie kannten. Die Gewalt
der Elemente hatten sie nur als vernichtend erlebt, und so reagierten sie äußerst
heftig, als sie in Kardath auf die Elementmagie stießen, die in viel milderer und
natürlicherer Form in fast allen Lebewesen steckte. Sie bekämpften und vernichteten die
Elementvölker (kiddûn), wo sie nur konnten.

