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Irianar

Irianar blieb von den Zerstörungen weitgehend verschont, nur der äußerste Nordosten von Quirun wurde vor rund 900 Jahren von einer verheerenden Flutwelle zerstört und in unzählige Inseln zersplittert, wobei die beiden Kaiserstädte Rhiawar und Iquirada untergingen. Ihr Sturz zog den Machtverfall der beiden anderen Kaiserstädte Tangor und Quathar nach, und das Reich Quirun zerfiel.

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Die großen Dracheninseln heißen Teeg, Xir, Varnel und Vijn.

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In Issa wohnen Gnome - kleine, pelzige Vierfüßer mit einer vorwiegend unterirdischen Kultur.

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Jaldrin ist seit dem Untergang der Kaiserstädte die stärkste Macht in Irianar. Die Hauptstadt ist Nirnal. Inatan Roq Engende, der berühmteste Seefahrer von Irianar, war ein Abkömmling des Königshauses von Nirnal.

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Das westliche Bergland gehörte ursprünglich zu Quirun. Als dessen Herrschaft zerbrach, verließen viele Quiruner die Berge und zogen nach Süden. Das Bergland geriet in Vergessenheit. Später siedelten sich Zwerge aus Alteande an, die als Flüchtlinge durch die halbe Welt gezogen waren. Sie nannten ihr Land zunächst Kheled ("steinerne Zuflucht") und später Kheliun ("Steinland"). Der Name Kheled taucht in einigen älteren Schriften noch auf, wird aber heute nicht mehr benutzt.

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Konoor ist ein Sumpfgebiet, das Shyar von Telmurin trennt.

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Léar ist ein Talkessel, der sich zum Meer hin öffnet. Damit ist er ständig Flutwellen und Stürmen ausgesetzt, so dass sich das Land in einem Dauerzustand der Überschwemmung befindet. Zum Schutz haben sich die meisten Lebewesen hoch in die Bäume zurückgezogen. Ihre Wohnorte, die Spinnenstädte, haben sie mit Tausenden von Hängebrücken und Seilen verbunden.

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Perny ist die Insel der Schwarzmagier, die sich den dunklen Bereichen der Geistmagie zugewandt haben.

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Das Quirunische Kaiserreich ging vor 900 Jahren unter, als eine gigantische Flutwelle das Land überspülte. Die beiden Kaiserstädte Rhiawar und Iquirada wurden völlig zerstört, von ihnen sind heute nicht einmal mehr Trümmerreste zu finden. Die anderen beiden Städte, Tangor und Quathar, sandten jede erdenkliche Hilfe, waren dadurch jedoch selber stark geschwächt. Diese Schwäche nutzten die südlichen Länder, um die quirunische Herrschaft abzuschütteln und die quirunischen Heere in drei großen Schlachten zu besiegen. Nur wenigen Quirunern gelang die Flucht zurück in den Norden.

Tangor und Quathar verfielen immer weiter. Das Volk wanderte ab. Bei einem verheerenden Erdbeben wurden beide Städte in Schutt und Asche gelegt. Dem letzten Kaiser, Gwydion von Quathar, gelang es, einen Teil seines Volkes zu retten. Sie flohen in die Steppe und bauten dort einige kleinere Städte, die aber alle zerstört wurden. Heute ist vom Kaiservolk so gut wie nichts mehr übrig; in manchen Dörfern finden sich noch einzelne Nachkommen, aber die Macht dieses Reiches ist verloren.

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In Shyar befindet sich Neth Iriasuna, die ehrwürdige Halle der Schriften. Dort sammeln die Irianari alle Schriften, die sie über die Länder von Araun finden können. Über die Jahrtausende hat sich in Neth Iriasuna ein ungeheurer Schatz an Wissen angehäuft, der jetzt nach und nach der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.

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Telmurin, ein ausgedehntes Waldgebiet, wird von Elfen bewohnt. Einige von ihnen wanderten nach Alteande aus. Was aus ihnen wurde, wissen wir nicht.