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Bisher ist nur ein Städtename bekannt: T''or Domis an der Grenze zu Issenye. Diese Stadt erwähnt König Elgerion Meret 1 PR in den Aufzeichnungen über seine Reise von Kheliun nach Ryondar.
Alquelianth befindet sich seit Jahrhunderten im Kriegszustand mit Sotharia, dem Land der Feuerdrachen. Der Norden an der Grenze ist verwüstet und verbrannt, doch halten sich hier noch einige Städte: Al´Ariz, Al´Sharra und Thurim, die das restliche Land gegen die Angriffe der Drachen verteidigen. Sie sind vollständig auf Nahrungslieferungen aus dem Süden angewiesen, da im Norden nichts mehr wächst und kein Tier mehr lebt.
Angidra ist ein sehr kleines zerklüftetes Bergland zwischen Tadar und Xal-Kattra, dessen Bewohner so kriegerisch sind, daß sie bisher mühelos jeden Angriff zurückschlagen konnten. Sie haben sich den Ruf erworben, Menschenfresser, Kopfjäger und brutale Schlächter zu sein, und mittlerweile neigen selbst die Tadari dazu, sie in Ruhe zu lassen. Es kommt jedoch vor, daß sich einzelne Angidraner als Söldner verdingen. Zugleich sind die Angidraner jedoch äußerst gelehrte und mutige Menschen, die als einzige den Gefahren des Nebelmeeres trotzen, um es zu erkunden. Dabei kennt ihr Erfindungsreichtum keine Grenzen; sie haben es sogar fertiggebracht, fliegende Boote zu bauen, die in den Nebel hinausfahren können.
Belthared ist unterteilt in unzählige Bezirke, die sich allesamt als Königreiche bezeichnen und ständig miteinander und mit den Grenzstädten der Nachbarländer in Fehde liegen: Terrq, Ique, Mariq, Ordrequil, Qardin, Shehq, Davnera, Riva, Lunain, Riahan, Adrai, Kaliraq, Siveen, Salai, Duncin, Beltas, Canun, Shain, Quira, Teruvi, Soar, Estil und Ranat. Siveen, Dunqin und Shain halten aber auch die Dämonen zurück, die ständig aus dem Weißmeer herausklettern. Es heißt, daß in Belthared kein Tag vergeht, an dem nicht ein Krieg beendet wird und ein anderer ausbricht.
Der folgende Bericht entstammt der Feder des Reisenden Xandi Gad Anoh, der ihn uns unter erheblichen Mühen zugeleitet hat. Wir sind ihm zu besonderem Dank verpflichtet.
Belthared ist der Name einer politisch unvereinbaren, aber kulturell einheitlichen Region im Osten Alteandes. Geographisch kann man sie in drei Großlandschaften trennen: die Nebelküste im Südwesten, die Ebenen von Bel, die sich von Norden nach Süden durch das Land ziehen und ihm ihren Namen geben, und die Gebirge im nordöstlichen Teil des Landes. Belthared ist nicht sehr dicht besiedelt, die Bevölkerung konzentriert sich auf den Süden.
Geschichte
Vor Gorodhûn scheint Belthared ein geeintes und starkes Land gewesen zu sein, jedenfalls gibt es keine Anzeichen für interne Kriege, die vor der Katastrophe stattfanden. Jedoch könnten Zeugnisse solcher Kriege auch durch das Aufreißen der Nebelmeere vernichtet worden sein. Nach der Katastrophe scheint zunächst eine Phase der Barbarei eingetreten zu sein, in der die Verbindungen zwischen den überlebenden Städten abbrachen; auch werden die Dämonen, die aus dem Weißmeer kamen, einige Städte in Schutt und Asche gelegt haben. Die Menschen von Belthared befestigten ihre Städte gegen die Dämonen, und der Handel brach ab.
Erst einige Jahrzehnte später kamen die Menschen wieder aus den Städten heraus und erkundeten vorsichtig das Umland. Bald kamen einige Städte zum Schluss, die letzten in Belthared zu sein, da sie nur noch Nebel und Ruinen vernichteter Städte vorfanden. Diese Städte waren Lunain, Shain und ki-Riva. Zum ersten Mal kam es zur Bildung von Stadtkönigreichen, die erst langsam und dann immer schnell expandierten.
Etwa achtzig Jahre nach der Katastrophe hatten sich die drei Stadtkönigreiche gegenseitig entdeckt. Nun standen ihre Könige vor der Wahl, ihre Gebiete zu einem neuen, vereinten Belthared zusammenschließen oder unabhängig bleiben sollten. Alle drei entschieden sich für die Unabhängigkeit. Bald darauf kam die Expansion in Shain ins Stocken, da die Anzahl der angreifenden Dämonen aus dem Weißmeer innerhalb kürzester Zeit sprunghaft anstieg. Warum dies geschah, lässt sich heute nicht mehr sagen. Während Lunain und das aus der Stadt ki-Riva entstandene Riva weiterhin wuchsen - sie gründeten etwa gleichzeitig die Städte Neu-Lunain (heute Ordrequil), Mariq, Denaq (heute Riahan) und Davnera -, stagnierte Shain im Krieg mit den Dämonen, und das Kräfteverhältnis der zuvor ebenbürtigen Stadtkönigreiche änderte sich zu Ungunsten der Shainer.
Wenige Jahre später griff Lunain Shain an, im Glauben, wenn man die Stadt erobert habe, werde man besser als die Shainer mit den Dämonen fertig. Als das lunaische Heer jedoch im Kampf gegen die Dämonen fast vernichtend geschlagen wurde, änderte der lunaische Stadtkönig seine Meinung und stellte die Angriffe auf Shain ein. Die lose, friedliche Bindung zwischen den beiden Reichen war jedoch zerstört. [Durch neue Angriffe der Dämonenhorden wurden die gerade erst entstandenen Beziehungen zwischen den drei Stadtkönigreichen wieder unterbrochen, und Shain, Lunain und Riva fielen wieder auf sich selbst zurück.]
In der Folgezeit entwickelten sich einige kleinere Orte (Salai, Davnera und Kaliraq) selber zu Stadtkönigreichen.
Ab hier lässt sich die Entwicklung in Belthared kaum noch nachvollziehen. Städtegründungen, Unabhängigkeitserklärungen, Annexionen, Kriege, Entdeckungen und Dämoneneinfälle fanden in einer unermesslichen Fülle statt, so dass man kaum eine Linie der geschichtlichen entwicklung zeichnen kann. Ein Einheimischer beschrieb es so: "Wir und alle gegen alle und uns."
Nur zwei besonders wichtige und landesumfassende Ereignisse konnte ich skizzieren:
Der große Dämonensturm
Vor einigen Jahrhunderten nahm das Königreich Shain kurzzeitig eine Vormachtstellung an der Nebelküste ein. Diese wurde durch einen gewaltigen Ansturm von weißmeerischen Dämonen zerstört, welcher erst im Gebirge aufgehalten wurde und nicht nur Shain, sondern auch viele andere zentral gelegene Länder verwüstete. Obwohl die Schadgeister unter hohen Verlusten wieder ins Weißmeer zurückgetrieben wurden, hat sich der Dämonensturm tief ins Gedächtnis des Landes eingebrannt.
Die Einung von Teruvi
Teruvi ist heute eins der größten und mächtigsten Königreiche, obwohl es erst seit dreißig Jahren besteht. Damals schlossen die sechs Stadtkönigreiche Ranat, Estil, Soar, Quira, Teruvi und Canun, die an der Grenze zu Mergia liegen, einen Städtebund und bildeten das Geeinte Königreich Teruvi, das aber von den anderen beltharischen Stadtkönigreichen nicht als eigenständig anerkannt wird.
Chankarasmat ist ein himmelhohes Gebirge, das den Weg nach Osten verschließt, es gibt nur wenige Pässe, die die Berge im Süden durchschneiden. Der Norden ist von den Feuerdrachen aus Sotharia verbrannt und zerstört worden, aber dort lebte auch vorher niemand. Chankarasmatische Städte sind Drayon, Bateilen, Dáívi, Lohrema, Aben Rannoch, Aben Teragi, Rhun und noch einige andere. Aben Rannoch und Aben Teragi sind die einzigen Städte an der Küste, die Handelsschiffe nach Kheliun entsenden. Elgerion Meret landete in Aben Rannoch und folgte der nördlichen Reichsstraße, die ihn über Lohrema und Dáívi nach Alquelianth führte.
In Cityri gibt es die Städte Shiraith, Kerivrin, Naltan, Firnin und Sayas.
Dewer ist eine zerrissene Klippenlandschaft aus Sand und Stein, die bei jedem Sturm weiter zerfressen wird. Die Bewohner leben vom Fischfang und im Norden von der Jagd im Wald von Xal-Kattra. Städte: Karamâ, Kora, Kalriâ-Edûn, Ké und Keleria. Die Götter von Dewer sind eine wimmelnde, glischige Mischung aus Würmern, Schlangen, Fischen, Molchen, Fischen und Quallen.
Qedi vara-Chûral, die berühmteste Harfnerin von Ryondar, wurde in Kora geboren.
(früher Raskyd)
Raskyd war früher ein Gebirgszug, der Parva von Belthared trennte. Es gab drei Städte: Cereizal, Rilmorroth und Tairothin. Nach der Zerstörung kämpften die drei Fürsten gegen die Dämonen, doch sie verloren den Kampf. Die Dämonen übernahmen ihre Körper, setzten sich in den Städten fest und sandten ihre Heere gegen die umliegenden Länder aus. Ihre Namen sind Era, Morval und Salet. Raskyd erhielt einen neuen Namen: Eallin, Insel des Nebels.
Im Nebel zwischen Eallin und Fayagir leben die LankhaL, menschenähnliche Wesen von 4 Metern Größe. Sie sind enorm stark, haben sehr lange Arme und sind Zehengänger; ihre Füße sind entwickelt wie die von Katzen. LankhaL sind bestenfalls halbintelligent. Normalerweise gehen sie den Menschen aus dem Weg, aber wenn man sie in die Enge treibt, werden sie sehr aggressiv.
Es wird vermutet, daß die LankhaL entfernte oder degenerierte Verwandte der Riesen von Rhyddgyr sind, die den Dämonenkönigen von Eallin in die Quere kamen.
Issenye ist mittlerweile fast vollständig von Nebel überzogen, und seine Bewohner fliehen in Scharen vor den Dämonen des Weißmeeres über die Grenzen nach Nayiga, Parva und Alquelianth. Die Städte Tauras, Kestara, Keban und Passala gelten als verloren.
Im Wald von Kimyeri leben angeblich zauberische Elfenvölker; es wird auch behauptet, daß dieses Land die Heimat der Teleni sei.
Im Süden von Litaria gibt es ein verwunsches Waldgebiet, das an Kimyeri angrenzt; es heißt Viskonljäta. Zwei Städte sind bekannt: Beindstommir und Blennmenvar, sowie die Burg Soarveldi. In der Sprache von Litaria heißt das Versunkene Land Rvosaendeaevo, Wunde im Herzen der Welt.
Über Lynain ist bisher nur bekannt, daß es dort eine Stadt namens Gibra gibt.
In Maldon gibt es die Stadt der Vergangenheit, Elilldon, und die Stadt der Zukunft, Dun-Madill.
Mergia ist eine riesige Wüste mit nur einem einzigen Süßwassersee, an dem die Stadt Gerrah-ni-Caled liegt. An der Westgrenze zu Belthared liegen einige Städte, die einen etwa 100 Meilen breiten Grünstreifen gegen die ständigen Angriffe der beltharischen "Königreiche" verteidigen. Dieser Grünstreifen ist außer dem Süßwassersee die einzige Gegend in Mergia, in der Nahrung angebaut werden kann. Im Südwesten gibt es die Stadt Dabré, die die alte Reichsstraße nach Samia gegen die Wüste offenhält; dies ist der einzige Weg für Reisende, wenn man nicht den verwunschenen Riesenwald Xal-Kattra zu betreten wagt.
Über Nayiga ist bisher nichts bekannt.
Das Nebelmeer ist ebenso wie das Versunkene Land und das Weißmeer ein Riß in der Welt, aus dem aus dem tiefsten Inneren der Erde Nebel aufsteigt. Es heißt, daß diese Risse bis in die feurigen Dämonenhöllen hineinreichen. Der Nebel ist stellenweise giftig und hat die Westküste von Qestin völlig abgetötet. Die Bewohner von Angidra jedoch fahren in den Nebel hinaus, ihre Boote sind aus einem Schilf geflochten, das am Rand des Nebelmeeres wächst, und sie versinken nicht. Angeblich gibt es in der Mitte des Nebelmeeres eine schwebende Insel; was dort zu finden ist, weiß niemand, aber die Angidraner sind die einzigen, die es wagen, nach ihr zu suchen.
In Parva leben Nomaden. Die Kari an der Westküste zum Weißmeer sind die einzigen, die auch ein dauernd befestigtes Lager unterhalten, um die Dämonen zurückzutreiben. Die Siedlungen der Enat sind mittlerweile überrannt, die Angehörigen der Stämme geflohen oder tot. Die Elarim, Lorej, Ava und Marui sind heimatlose Wanderer, die ihren Birjak- und Sirinkimherden zu den jeweiligen Weidegebieten folgen. Bei den Kindern der Teshante, Elarim, Lorej und Marui gilt es als Mutprobe, eine Nacht unterhalb der Nebelgrenze des Versunkenen Landes zu verbringen. Angeblich gibt es im Versunkenen Land keine Dämonen, doch sind sehr viele Kinder nicht von ihrer Mutprobe zurückgekehrt. In der Krähenbucht, der Otternbucht und der Möwenbucht sind Stangen aufgestellt, an denen bunte Tücher befestigt sind; jedes Tuch trägt eingestickt den Namen eines verlorenen Kindes.
Mehr zu Parva gibt es hier.
Über Qestin ist bisher nichts bekannt.
Rhyddgyr ist ein zerklüftetes Bergland voller Schluchten und Abgründe, in das sich nur wenige Reisende wagen. Im Schutz der Berge führen die Bewohner von Rhyddgyr ein recht friedliches und sorgenfreies Leben, in dem die größte Herausforderung darin besteht, einen Abend am Hof des Königs ohne Verstoß gegen die höfischen Sitten zu verbringen. Kunstwerke, Schmuckstücke und Schwerter aus Rhyddgyr sind mit der größten Sorgfalt hergestellt und wären in den Ländern des Ostens sehr begehrt, wenn es nicht ein kleines Problem gäbe: die Rhyddgyrer sind zwischen neun und zwölf Fuß groß, und nicht einmal der stärkste Mann kann ein rhyddgyrisches Schwert führen, das so lang ist wie er selber.
Über Ryondar wird an anderer Stelle mehr erzählt.
In Samia gibt es vier Städte: Cole, Qevet, Karila und Chaur. Von Chaur heißt es, daß sie "unter den Schatten des Drachen gefallen" sei; was das heißt, ist unklar. Bekannt ist nur, daß seit einiger Zeit der Handel mit Chaur abgebrochen ist.
Saruji (gesprochen srschi) ist ein von Bauern und Fischern bewohntes Land im Süden, das ständig mit seinem Nachbarn Zwört in Fehde liegt, doch hat es in dieser Fehde seit Jahrhunderten keine Toten gegeben, weil sich die Kämpfe auf Wettfischen, Wettringen und Wettsaufen beschränken. Dazu reist man jährlich in großen Gruppen zum Streitsee, der auf der Grenze zwischen den beiden Ländern liegt, und begeht dort die Kämpfe als traditionelles gemeinsames Volksfest. Ein ernsthafter Konflikt entstand nur bei der Entdeckung der Insel Winza, als sich die beiden Entdecker (Macnap aus Saruji und Pingnü aus Zwört) nicht auf einen Namen für ihre Entdeckung einigen konnten: "Macnap-Pingnü-Insel" oder "Pingnü-Macnap-Insel"? In der nachfolgenden zwanzigminütigen Schlacht waren ein ausgerenkter Arm und eine gebrochene Nase zu beklagen, und da die beiden Kämpfer während des Kampfes aus dem Boot fielen (das daraufhin forttrieb), saßen sie anschließend auf der Insel fest, so daß sie sie nach ihrer Rettung eine Woche später gründlich satt hatten und ihnen der Name vollkommen schnuppe geworden war. Diesen Umstand machte sich ein gewitzter Obmann zugute und gab der Insel kurzerhand seinen Namen.
Sotharia ist ein schwarzes, verbranntes Land, in dem Feuerdrachen leben. Ein gewaltiger Ring aus Bergen umschließt einen brennenden See, in dem die Insel Soth liegt. Für die Feuerdrachen ist Soth der Name ihres Gottes. Sie überziehen das benachbarte Land Alquelianth immer wieder mit Feuer und Verwüstung, doch gelang es den Alquelianthern bisher immer, sie wieder nach Sotharia zurückzutreiben. Auch den Norden von Chankarasmat haben die Feuerdrachen zerstört.
Tadar ist ein Land merkwürdiger Widersprüche. Früher gehörte es zur Hälfte zu Kardath, doch gibt es keine kardischen Ureinwohner mehr. Die heutigen Bewohner gelten im Süden als gerissene Händler, im Norden als gefürchtete Kämpfer. Ihre Kultur wird von den einen für hochstehend, von den anderen für barbarisch gehalten, und sie haben eine riesige Bibliothek mit unschätzbar wertvollen Büchern und Schriften mitten in das umstrittene Grenzgebiet zu Ryondar verlegt. Ihr Herrscher in der Stadt Sherivar wird als Erbprinz bezeichnet, obwohl er sich die Herrschaft über den Handelserfolg seiner Familie kauft. Frauen gelten als minderwertig, doch werden sie in allen Liedern gepriesen und besungen. Wie es zu diesen Widersprüchen kam, konnte bisher nicht geklärt werden.
Kiisa, eine Frau aus der damaligen Erbprinzenfamilie K´irynn, wurde 1233 aus politischen Gründen mit dem ryondrischen König Riadar Meret 12 PR verheiratet und gebar ihm einen Sohn, Rakien (tad. Rakiin). Als ihre Familie jedoch die Erbprinzenschaft an das rivalisierende Haus K´haanan verlor, fiel Kiisa bei ihrem Gemahl in Ungnade, und er versuchte, sie zu töten. Sie entkam dem Anschlag und floh zu Fuß quer durch Ryondar zurück in ihre Heimat. Dort löste ihr Bericht den sogenannten Kiisa-Krieg aus, der damit endete, daß Riadar der Familie K´irynn die ryondrische Provinz Tardis überschreiben mußte. Spätere Könige forderten Tardis immer wieder zurück, und viele weitere Schlachten wurden darüber geschlagen.
Kiisa heiratete später den neuen Erbprinzen von Tadar, Faruus K´eleesas, der wiederum das Haus K´haanan abgesetzt hatte. Ihr gemeinsamer Sohn Raafis K´eleesas wurde später ebenfalls Erbprinz und führte Krieg gegen seinen Halbbruder Rakien, der in Ryondar König geworden war. Aus dieser Zeit stammt die traditionelle Feindschaft zwischen Ryondar und Tadar.
Außer Sherivar gibt es in Südtadar noch die Städte Alidi-Tuar, Zash´kir, Kibari und die Grenzstädte Skumak, Kaddilin, Meskarilja, Sardak, Sirista und Kaldandon, wobei Kaldandon mitten in der umstrittenen Provinz Tardis liegt und schon mehrfach den Besitzer gewechselt hat. Städte im Norden sind Kershin, Marzilia, Ushra, Sashia, Emakian, Avilan, Tuthash und Merakir.
Über Tezan ist bisher nichts bekannt.
In Tibhris gibt es nur vier Städte: Mavris, Ageycha, Irraneycha und die Hauptstadt Teabha. Der Rest des Landes ist eine einzige riesige Sand- und Staubwüste, in der außer Drachenechsen und einigen Insektenarten nichts überleben kann.
Tilan hat seinen Namen von Tilén, der Königin der Drachen, die das ganze (kleine) Land beherrscht. Auch die dort lebenden Menschen sind ihrem Willen unterworfen. Es heißt, daß Tilén als einziges lebendes Wesen der Welt weiß, wie man die Gefahr bannen kann, die von Gorodhûn ausgeht. Leider ist es noch niemandem gelungen, Tiléns Worte zu enträtseln. Ähnlich wie die Irianari schickt auch Tilén Boten in die Welt, um Gorodhûns Geister und Dämonen zu beobachten.
Über Tinrayeld ist bisher nichts bekannt.
Das Versunkene Land war einst ein Teil von Qestin, Tezan und Parva, bevor die Welt auseinanderriß. Im Osten, bei Parva, ist es nicht so tief; dort steht der Nebel so ruhig wie ein stiller See, und manchmal kann man die Schatten lange versunkener Türme in der Tiefe sehen. Bei einigen Nomadenstämmen von Parva gilt es als Mutprobe der halbwüchsigen Kinder, eine Nacht in den Klippen unter dem Nebel zu verbringen. Von den Kindern, die von dieser Mutprobe nicht zurückkehren, heißt es, daß sie auf die Geisterinsel Peira verschleppt wurden und dort auf ihre Befreiung warten, doch hat bisher niemand diese Insel gefunden.
Das Weißmeer ist die Heimat unzähliger Dämonen, die nachts aufsteigen und an Land zu klettern versuchen. Es gibt zwei zerklüftete Felsen, die aus der Tiefe steil emporragen: Ely und Raskyd, die Inseln der Nebelkönige. Das Weißmeer ist dauernd in stürmischer Bewegung, Wind aus der Tiefe wühlt den Nebel auf und treibt ihn aufs Land. In seinem Schutz konnten die Dämonen Issenye erreichen und weite Landstriche befallen. Die übrigen Länder (Alquelianth, Belthared, Mergia, Fayagir und Parva) konnten ihre Küsten bisher verteidigen.
Xal-Kattra ist das größte Land in Alteande und besteht fast ausschließlich aus Wald. Es gibt zwei Hauptstädte: Xal (Westen) und Kattra (Osten); beide dienen dem Handel und der Verwaltung. Die Herrschaft jedoch liegt allein in den Händen der Quendya Tamar, der sog. Unsterblichen Gottkaiserin, die in einer geheimnisvollen Kristallstadt mitten im Wald lebt. Niemand außer den Boten der Kaiserin weiß, wo diese Stadt liegt und wer oder was sich hinter dem Namen Quendya Tamar verbirgt.
siehe Saruji.
* Genauer gesagt ist der Bericht zusammen mit dem Bild ein Wichtelgeschenk von Uzemer aus dem Weltenbastlerforum im Dezember 2006. Vielen Dank!! (zurück)