NB 6: Die Insel der Nebelkönige

Inhalt:

Sonja und ihre Freunde machen sich auf den Weg zur Dämoneninsel Raskyd. Dort wollen sie die Königin der Ava befreien und die Dämonen endgültig besiegen. Doch das ist in der Prophezeiung nicht vorgesehen…

1. Kapitel

Gewonnen

Philipp Berger roch nach Pferd.
Das hatte man ihm an diesem Tag nicht nur bei seiner Arbeit in der Autowerkstatt gesagt, sondern das merkte er auch selbst. Der Geruch hatte sich in seiner Lederjacke festgesetzt und ging nicht mehr raus.
Und das Seltsamste war, dass es ihn nicht einmal mehr störte. Dabei war er nun wirklich kein Pferdefan und hatte auch nicht vor, einer zu werden. Das überließ er seiner zwölfjährigen Schwester Sonja und ihrer Freundin Melanie. Aber was sollte man machen, wenn Sonja und Melanie nicht da waren und ein überarbeiteter Stallmeister, der sich ganz allein um ein komplettes Gestüt kümmern musste, einen um Hilfe bat? Dann schippte man eben mal Pferdeäpfel oder gab einem Fohlen, das von seiner Mutter weggebissen wurde, die Flasche. Und dementsprechend roch man dann eben auch, wenn man abends nach Hause kam.
„Du stinkst“, sagte seine sechzehnjährige Schwester Corinna, als er an ihr vorbei zum Badezimmer ging. „Benzin, Öl und Pferd, das ist einfach nur noch ekelhaft.“
Philipp blieb stehen und drehte sich zu ihr um. Gewohnheitsmäßig warf er dabei einen Blick in den Spiegel. Nicht, um zu kontrollieren, wie er aussah, sondern um zu sehen, ob er wirklich mit seiner Schwester redete und nicht mit einem Wechselbalg. Aber sie war es wirklich: groß und blond und hübsch, obwohl er sie hübscher fand, wenn sie den Mund nicht so angewidert verzog wie jetzt.
„Ich habe Ben geholfen“, sagte er. „Was dagegen?“
„Ben, Ben, Ben.“ Corinna verdrehte die Augen. „Klar, der große schwarze Zauberer schnippst mit den Fingern, und schon springt die ganze Familie Berger um ihn herum und tut alles, was er will. Ist schon ätzend genug, dass Mama und Papa ihm auf den Leim gegangen sind, und bei Sonja hab ich eh nichts anderes erwartet, aber dich hatte ich für schlauer gehalten.“
„Was soll ich deiner Meinung nach tun? Ihn im Stich lassen?“
„Die Polizei rufen. Oder die Irrenanstalt. Mensch, der Kerl erzählt euch irgendeinen Mist über fremde Welten und Einhörner, und ihr glaubt ihm das auch noch! Sonja und Melanie sind jetzt seit über einer Woche verschwunden, und ihr tut nichts! Ihr seid doch alle verrückt!“
„Sie sind nicht verschwunden. Sie sind in Parva.“
„Ja, klar“, höhnte Corinna. „In Parva. Und reiten auf einem Einhorn. Und ich bin Alice im Wunderland und bin gestern Bambi begegnet!“
„Das nicht“, erwiderte Philipp ganz ruhig, „aber du warst selber schon einmal in Parva.“
„Was? Ich? Spinnst du jetzt komplett?“
„Wahrscheinlich hältst du es für einen Traum oder hast es vergessen. Du und Paul, ihr seid von einer Zauberin entführt und nach Parva verschleppt worden. Sie wollte Sonja zwingen, ein kostbares Amulett herauszugeben. Ich glaube nicht, dass ihr viel von der Gegend gesehen habt – vielleicht nur ein paar weiße Ruinen in einer toten Stadt und einen großen Bronzespiegel, durch den ich euch zurückgebracht habe. Aber ihr wart auf jeden Fall da.“
Corinna starrte ihn an und war plötzlich ganz blass. „Woher weißt du – das war doch nur ein Traum!“
„Ich hab’ das auch geträumt!“, schrie Paul, der zehnjährige Bruder, aus seinem Zimmer. „Die Zauberin war voll bescheuert!“
Philipp grinste ein wenig. Man konnte sich wirklich immer darauf verlassen, dass Paul Dinge mitbekam, die er eigentlich nicht hören sollte, und in diesem Fall war es sogar nützlich.
„Das ist totaler Quatsch“, sagte Corinna mit weißem Gesicht. „Das war bloß ein Traum!“
„Ich zeig dir mal was“, sagte Philipp. „Diese ‚bescheuerte Zauberin‘ – sie heißt übrigens Asarié – hat Melanie und mir gezeigt, wie man durch Spiegel gehen kann. Wie durch Türen. Ich habe keine Ahnung, warum und wie es funktioniert, ich weiß nur, dass es funktioniert.“ Er streckte die Hand nach dem Flurspiegel aus und sah zu, wie seine Finger in die Glasfläche eindrangen und verschwanden. Corinna stieß einen Schrei aus. Philipp grinste. „So. Überzeugt? Soll ich dich mal -“
Er stockte.
Seine Finger hatten etwas berührt. Etwas Warmes, Weiches, Festes, das sich sofort um sie schloss.
Eine fremde Hand … in der chaotischen Geisterwelt jenseits der Spiegel.
„Was ist?“, fragte Corinna mit schriller Stimme.
Philipp schluckte hart. Was hielt ihn da fest? Es fühlte sich menschlich an, hatte keine Krallen und versuchte nicht, ihn zu sich zu ziehen. Aber einen Moment lang wünschte er sich, nie im Leben von Zauberspiegeln und Magie gehört zu haben. „Da – ist etwas“, sagte er heiser.
„Was ist da? Zieh die Hand da raus! Philipp!“
Natürlich kam jetzt auch Paul aus seinem Zimmer. „Was ist los?“ Als er Philipps Arm sah, der im Spiegel verschwand, riss er die Augen auf. „Toll! Kann ich auch mal?“
Philipp versuchte, sich aus dem Griff zu lösen. Vergeblich. Die fremde Hand hielt ihn fest. Er dachte an den Dämon, der es bis in den Hof von Gut Stettenbach geschafft hatte, und ihm wurde schlecht. Hastig schaute er sich nach einer Waffe um, obwohl er wusste, dass er gegen einen Dämon nicht die geringste Chance hatte. „Corinna, gib mir den Besen da drüben! Und dann verschwindet ihr – beide! Schließt die Tür ab!“
„Den Besen? Wieso? Was hast du vor?“
„Mach schon!“
Corinna funkelte ihn an, lief aber zur Tür und griff nach dem Besen, der dort lehnte. Sie hielt ihn Philipp hin, und er packte ihn. „Okay. Und jetzt haut ab!“
„Nein, ich will kämpfen!“, schrie Paul, aber Corinna stieß ihn energisch in sein Zimmer und zog die Tür fest ins Schloss. Wutentbrannt heulte Paul auf und fing an, die Tür mit den Fäusten zu bearbeiten. Corinna hielt die Klinke fest und drehte sich zu Philipp um. „Also los. Zieh die Hand raus!“
„Verschwinde lieber.“
„Ach Quatsch. Mach schon!“
Philipp biss die Zähne zusammen. Und zog seine Hand und das, was sie festhielt, mit einem Ruck aus dem Spiegel.
Das, was ihm entgegenstolperte, war kein Dämon. Es war ein etwa dreizehnjähriges Mädchen mit wirren braunen Haaren, verdreckten Klamotten und einem Geruch nach Moder. Tränen liefen über ihr Gesicht, und sobald sie aus dem Spiegel heraus war, gaben ihre Beine nach. Philipp fing sie gerade noch auf, bevor sie hinfallen konnte. „Melanie!“
Sie klammerte sich an ihn. „Philipp! Ich war da drin – ich kam nicht mehr raus – und die Hexen –“
„Melanie?“ Entgeistert ließ Corinna die Türklinke los und starrte die beste Freundin ihrer kleinen Schwester an. „Was zum – wo kommt die denn her?“
„Aus dem Spiegel, das hast du doch gesehen.“ Schon lange war Philipp nicht mehr so dankbar gewesen, dass seine Eltern oft erst am späten Abend nach Hause kamen. Die Angst um seine kleine Schwester legte sich wie eine eiserne Klammer um sein Herz. „Melanie, was ist passiert? Wo ist Sonja?“
Sie schien ihn gar nicht zu hören, während sie in sein Hemd schluchzte. Paul riss die Tür auf und steckte den Kopf heraus. Aber als er Melanie erkannte, verzog er das Gesicht. „Boah, wie langweilig. Das ist doch bloß die Melanie.“
„Mensch, Paul“, fuhr Corinna ihn an, „verzieh dich, oder ich feg dir eine!“
Beleidigt zog Paul sich in sein Zimmer zurück und knallte die Tür zu.
Corinna betrachtete Melanie, den Spiegel und Philipp und sagte: „Ich glaube, ich mach erst mal einen Kakao.“
„Das ist das Schlaueste, was du seit Monaten gesagt hast“, sagte Philipp.
Corinna warf ihm einen giftigen Blick zu. „Ich kann auch hysterisch rumkreischen und mich in die Klapsmühle sperren lassen. Ist dir das lieber?“
„Nee, Kakao ist schon in Ordnung.“ Während Corinna in der Küche verschwand, verfrachtete Philipp Melanie ins Wohnzimmer und setzte sie dort auf die Couch. „Melanie, erzähl. Ist Sonja in Ordnung? Was ist passiert?“
Melanie schluchzte noch ein paarmal und versuchte dann, sich zusammenzureißen. Leicht fiel ihr das nicht. Es war schlimm genug, dass sie den Ausgang aus dem Chaos hinter den Spiegeln nicht mehr gefunden hatte. Aber dann auch noch ausgerechnet Philipp Berger vollzuheulen, das war noch viel schlimmer. Sie hatte einmal gehofft, ihn irgendwie beeindrucken zu können oder doch wenigstens etwas cooler und erwachsener zu wirken – stattdessen heulte sie ihm bei jeder Begegnung ins Hemd! Und natürlich war er auch nicht daran interessiert, wie es ihr ging, sondern fragte nur nach Sonja. Aber wenn sie daran dachte, wie sie Sonja zurückgelassen hatte und wieviel Zeit seitdem vergangen sein musste, hätte sie gleich wieder losheulen können. Sie wusste ja nicht mal, ob Sonja überhaupt noch am Leben war!
Endlich kam Corinna mit einem Becher Kakao und drückte ihn Melanie in die Hand, bevor sie sich quer in den Fernsehsessel warf. „Das ist also alles echt? Dieser ganze Quatsch mit dem Einhorn und der fremden Welt?“
„Es ist kein Quatsch“, sagten Melanie und Philipp gleichzeitig.
Corinna verzog das hübsche Gesicht. „Schon klar. Dann erzählt mal.“
„Aber dafür hab’ ich keine Zeit! Ich muss zu Ben, vielleicht kann er was tun! Ich muss sofort zurück, aber ich habe den Weg nicht mehr gefunden, und -“
„Melanie“, sagte Philipp mit der ruhigsten, geduldigsten Stimme, die er zustandebrachte, „es hat keinen Sinn, wenn du jetzt durchdrehst. Trink deinen Kakao, erzähl uns, was mit Sonja ist, und danach fahren wir zu Ben.“
„Dieser Ben“, sagte Corinna. „Der steckt hinter dieser ganzen Geschichte, oder? Wer ist er überhaupt – so eine Art schwarzer Gandalf?“
Philipp grinste ein wenig. „So etwas Ähnliches. Er hat den Zauber zusammengebastelt, durch den das Einhorn von einer Welt in die andere spaziert.“
„Und was ist mit Sonja?“
„Sonja hilft dem Einhorn dabei, einen üblen Schurken zu bekämpfen.“
„Sonja.“ In Corinnas Stimme lag eine ganze Welt des Unglaubens.
„Mhm.“
„Warum Sonja?“
„Weil sie ein magisches Amulett gefunden hat. Du erinnerst dich doch an diesen blonden Jungen? Darian? Der im Oktober kurz hier war? Der hatte das Amulett verloren, und Sonja hat es gefunden.“
„Dann hätte sie es ihm doch nur wiedergeben müssen.“
„Offenbar war das Amulett da anderer Meinung. Es lässt sich nur noch von Sonja anfassen. Allen anderen verbrennt es die Hand.“ Philipp hielt es nicht für nötig, ihr zu erzählen, dass auch er das Amulett für kurze Zeit hatte anfassen können; es hätte die ganze Geschichte nur noch komplizierter gemacht.
Corinna schüttelte den Kopf. „Das ist doch völlig verrückt. Und diese ganze Weltrettungsgeschichte? Wie soll die vor sich gehen? Kämpfen die da gegen Orks und solches Zeug?“
„Nein, gegen Nebeldämonen. Sonja und Lorin – das ist ein Junge aus der anderen Welt – müssen einen Ort namens Gläserner Schlot finden und da irgend etwas mit dem Amulett anstellen. Wenn das klappt, verschwinden die Dämonen hoffentlich wieder in ihr Nebelmeer, wo sie hergekommen sind, und der Spürer – das ist zwar ein Mensch, aber so etwas wie ihr Anführer – verliert seine Macht.“
An dieser Stelle schluchzte Melanie auf. „Aber das ist ja gerade das Problem, Philipp! Wir sitzen fest! Der Spürer hat Sonja und die anderen in den Kerker gesperrt, und sie können nicht raus! Sie wollten nicht mit mir durch den Spiegel gehen, und da bin ich allein gegangen, weil ich Hilfe holen wollte! Aber ich kam nicht mehr raus! Ich bin in so einer Art Labor gelandet, wo die Weißen Schwestern irgendwelches Hexenzeug gebraut haben, und sie wollten mich fangen. Da bin ich wieder in den Spiegel gesprungen, und sie kamen hinterher, und dann landete ich bei Ben, und die Hexen auch! Du warst doch da, Philipp, du hast sie gesehen! Und -“ Sie stockte. „Meine Eltern waren auch da! Wieso eigentlich? Was wollten die bei Ben?“
„Das müsstest du dir doch denken können“, sagte Philipp ein wenig gereizt. „Sie machen sich Sorgen um dich. Unsere Eltern waren übrigens auch da, falls es dich interessiert. Und es hätte uns sehr geholfen, wenn du nicht sofort wieder abgehauen wärst. Du hättest einiges erklären können.“
„Aber dann hätten sie mich nie wieder gehenlassen. Und ich musste doch zurück! Die Zeit vergeht doch in Parva anders als hier, und ich hatte Angst, dass … dass ….“ Sie wischte sich die Tränen ab und zog die Nase hoch. „Aber dann kam ich überhaupt nirgends mehr hin. Ich bin da nur rumgewirbelt wie in der Waschmaschine im Schleudergang, und dann war da plötzlich deine Hand, und ich hab’ mich festgehalten, aber jetzt weiß ich nicht, ob ich überhaupt wieder zurückgehen kann und ob es nicht längst zu spät ist, und -“ Sie schluckte und sagte dann mit ganz dünner Stimme: „- und ich hab’ Angst, es zu versuchen.“
Das konnte Philipp recht gut verstehen. Normalerweise hatte er vor nichts Angst. Aber die Geisterwelt zwischen den Spiegeln war wirklich kein Ort, an dem man gefangen sein wollte. Es gab dort weder Raum noch Zeit, sondern nur ein wirbelndes Chaos, dem man nur entkam, wenn man ganz genau wusste, wo man hinwollte. Offenbar hatte Melanie es diesmal nicht gewusst – was für ein Glück, dass er seine Hand durch den Spiegel gesteckt hatte, denn sonst wäre sie vielleicht nie wieder herausgekommen. Bei dem Gedanken überlief es ihn kalt. Und als er daran dachte, dass Sonja in die Hände des Spürers gefallen war, drehte sich ihm der Magen um. Vielleicht hatte Melanie recht – vielleicht war jetzt schon alles zu spät. Vielleicht war es schon vor zwei Tagen zu spät gewesen, als sie und die Weißen Hexen auf dem Gutshof angekommen waren.
„Trink deinen Kakao aus“, sagte er. „Wir fahren sofort zu Ben.“
In diesem Augenblick klingelte das Telefon. Corinna, die in den letzten fünf Minuten nur noch schweigend zugehört hatte, schälte sich aus dem Sessel, ging in den Flur und meldete sich. „Berger.“
Gleich darauf kam sie mit dem Telefon zurück ins Wohnzimmer und hielt es Philipp hin. „Hier – Gandalf persönlich. Frag ihn, was mit Sonja ist, hörst du?“
„Was glaubst du, was ich vorhabe?“ Philipp riss ihr das Telefon aus der Hand. „Ben? Melanie ist hier, und sie sagt, der Spürer hat Sonja -“
„- unterschätzt“, sagte Bens Stimme am anderen Ende.
Philipp stutzte. „Was? Unterschätzt? Wer hat wen unterschätzt?“
„Der Spürer hat Sonja unterschätzt“, antwortete Ben. „Sie hat ihn besiegt. Die Dämonen sind geflohen.“
„Was?“, schrie Philipp.
„Was ist los?“, fragte Corinna, und Melanie fragte gleichzeitig: „Was ist passiert?“
Philipp fühlte sich, als könne er fliegen. „Sie hat es geschafft! Sie hat ihn besiegt!“
Corinna vergaß, dass sie eigentlich immer cool und überlegen war, und strahlte über das ganze Gesicht. „Klasse! Sag Ben, er soll ihr sagen -“
Philipp wedelte abwehrend mit der Hand und sprach wieder in den Hörer. „Das sind ja endlich mal richtig gute Nachrichten. Wo ist sie? Was ist mit Nachtfrost? Sind sie bei dir? Geht es ihnen gut?“
„Nein, sie sind noch nicht zurückgekommen“, sagte Ben. „Es gibt da ein Problem … du sagst, Melanie ist bei euch?“
„Ja, sie -“ Philipps Blick wanderte zur Couch. Aber da saß niemand mehr. Rasch drehte er sich um und sah gerade noch, wie Melanie auf den Flur hinausging. Gleich darauf fiel die Wohnungstür ins Schloss. Philipp warf Corinna einen fragenden Blick zu, aber sie zuckte nur ratlos die Achseln. „Sie ist gerade gegangen“, sagte er ins Telefon. „Ich nehme an, nach Hause. Was gibt es für ein Problem?“
„Es ist ein wenig kompliziert. Kannst du morgen früh herkommen?“
„Da muss ich arbeiten, tut mir leid. Ich kann erst am Nachmittag kommen.“
Ben schien zu überlegen. „In Ordnung“, sagte er dann. „Ich sehe dich dann morgen nachmittag. Gute Nacht.“
„Ja, gute Nacht.“ Philipp legte das Telefon auf den Couchtisch und drehte sich zu Corinna um. „Was war mit Melanie? Warum ist sie einfach so gegangen?“
„Keine Ahnung.“
„Ich sollte ihr nachgehen.“
„Quatsch, die findet schon allein nach Hause.“ Corinna hängte die Beine über die Sessellehne. „Stattdessen kannst du mir jetzt endlich in aller Ruhe und Ausführlichkeit erzählen, was ihr da veranstaltet habt.“

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