Rabenzeit

Wir schreiben das Jahr 1500 ndL. Ganz Ryondar ist von Ryondari und Anturiern besetzt. Ganz Ryondar? Ja! Auch die Insel Iunis, deren Bewohner ihr karges Bauern- und Fischerleben unter den Augen der Fremden führen und nicht aufzumucken wagen. Zwar führen sie in der Kneipe gelegentlich lästerliche Reden, aber übers Reden geht der Widerstand nicht hinaus, denn Metall ist knapp und Mut noch knapper. Was auf dem Festland vor sich geht, erfahren sie nur durch die Gerüchte der Händler am Hafen.

Kurz vor Jahresende wird der König von Ryondar auf dem Heimweg von einer Reise ermordet und sein ganzes Gefolge abgeschlachtet, selbst seine Leibwächterinnen, die als unbesiegbar geltenden nichtmenschlichen Teleni. Sein ältester Sohn Argon tritt die Nachfolge an. Für die Iunier hätte das weiter keine Bedeutung, wenn nicht zu dieser Zeit ein verwahrlostes Mädchen bei ihnen auftauchen würde, das einen Schatz bei sich trägt: einen seltsamen Kelch aus schwarzem Stein. Dieser Kelch will sie unbedingt nach Ryondar bringen und dem König übergeben – aber sie ist offenbar geistig verwirrt und kann ihnen nicht sagen, warum. Die Khyalen beschließen, ihr zu helfen.

Vier von ihnen machen sich auf den Weg: die Holzschnitzerin Iveirdne niBerlot, der Fischer Darralyn Cairn, der junge Etis niDolan und der Weber Aneurin cunDaigan, ein anturisch-iunischer Mischling. Sie fahren nach Ryondar, erleben alles aus nächster Nähe mit, liefern den Kelch höchstpersönlich ab und fahren, um viele Erfahrungen reicher und einige Illusionen ärmer, wieder nach Hause.

Sie ahnen nicht, daß das Abenteuer damit nicht endet, sondern gerade erst anfängt, und dass ihre unwichtige, von niemandem beachtete kleine Reise der Auslöser für ein Machtspiel ist, das letztlich das ganze Königreich verändern wird.

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15 thoughts on “Rabenzeit”

    1. Lieber Herr Hannemann, leider gibt es noch nichts Neues. In den letzten Wochen habe ich Auftragsarbeiten erledigt, die Dateien und Titelbilder der Nebelbrückenbücher repariert und in Bezug auf Rabenzeit nur gemerkt, dass der zweite Band so, wie er ist, überhaupt nicht funktioniert, sodass ich alles auseinanderreißen, umschreiben und neu sortieren muss. Da ich an den Büchern so gut wie nichts verdiene, muss ich sie immer wieder zurückstellen, um überhaupt irgendwie durchzukommen. Aber ich bleibe dran! Ich wünsche Ihnen einen guten Rutsch ins neue Jahr und hoffe, dass es nicht so katastrophal wird wie 2016. Viele Grüße, Astrid Vollenbruch

  1. Hallo Frau Vollenbruch.
    Irgendwelche Neuigkeiten für Rabenzeit 2.
    Gerade den ersten Teil erneut gelesen.
    Danke für Info.

    1. Lieber Herr Hannemann, leider gibt es noch nichts Neues. Ich peile jetzt Oktober an, aber versprechen kann ich nichts, weil dieses Jahr eine ziemliche Katastrophe für mich ist und ich vom Buchverkauf nicht leben kann. Deshalb gehen andere Aufträge im Moment vor. Tut mir leid. 🙁 Viele Grüße, Astrid Vollenbruch

  2. Hallo Fr. Vollenbruch,

    ich danke für ihr schönes Buch! Ich habe es mit Genuss gelesen und freue mich sehr auf die Fortsetzung.

      1. Hallo Astrid,

        ich schaue seit zwei Monaten immer wieder hier rein, weil ich’s gar nicht mehr erwarten kann! Ist inzwischen schon absehbar, wann es den zweiten Teil auf Amazon gibt?

        Nimmst du eigentlich auch Spenden über Paypal an?

        Liebe Grüße,
        Michaela

        1. Hallo Michaela,
          endlich mal eine erfreuliche Rückmeldung zwischen all meinen Katastrophen… 🙂 Ich kann im Moment leider gar nicht sagen, wann Teil 2 kommt. Da der Buchverkauf extrem wenig einbringt, bin ich zur Zeit mehr mit Kartenzeichnen und Übersetzungen/Korrektorat/Lektorat beschäftigt. Da ist RZ ein bisschen in den Hintergrund gerutscht. Ich versuche es bis Mai zu schaffen, aber versprechen kann ich es nicht. (Spenden nehme ich aber gerne an. ^^) Liebe Grüße
          Astrid

  3. Guten Morgen. Gerade das Buch Rabenzeit verschlungen. Wundervoll, spannend. Wann kommt die Fortsetzung/en.
    Bitte nicht jahrelanges Warten.

    1. Guten Morgen und Vielen Dank! Ich versuche, Band 2 noch vor Jahresende herauszubringen. Jahrelang möchte ich auch nicht mehr warten – dreißig Jahre sind mehr als genug. 🙂

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